"Durch meine Ausbildung schätze ich das Leben mehr!"

Eva Schweikert, Altenpflegerin im Seniorenzentrum
Am Rosengarten in Bondorf

Ein Praktikum half bei der Berufswahl

Ein sechswöchiges Sozialpraktikum während ihrer Schulzeit war für Eva Schweikert der „Startschuss“ zu ihrer Altenpflege-Ausbildung. Um eine Ausbildung in der Altenpflege zu beginnen, muss man jedoch 18 Jahre alt sein. Das war sie zum damaligen Zeitpunkt noch nicht. Also zögerte sie nicht, als ihr ein Freiwilliges Soziales Jahr im Haus Am Rosengarten angeboten wurde. Im Anschluss daran begann sie im Oktober 2011 ihre dreijährige Ausbildung zur Altenpflegefachkraft.

 

Was sie an ihrem Beruf schätzt

Nach wie vor ist sie sicher, dass sie sich für den richtigen Beruf entschieden hat. Begeistert schildert sie ihre Eindrücke und Erfahrungen, die sie bereits sammeln konnte. Am Rosengarten fühlt sie sich wohl und in einem Team, das super gut zusammenhält, gut aufgehoben.

 

Mir reicht´s schon, wenn jemand „Danke“ sagt oder aus dem Herzen raus lacht. Das ist viel mehr wert als irgendein Geschenk!

 

Menschen beim Waschen, Anziehen und bei Toilettengängen zu helfen macht ihr nichts aus. „Das gehört dazu“, meint sie. „Aber Pflege ist viel mehr. Es ist eine Lebensbereicherung und eine Chance, so vieles über ältere Menschen zu erfahren.“ Allerdings, räumt sie ein, sollte man schon eine „soziale Ader“ haben.

 

Vorher mal schnuppern! 

Um herauszufinden, ob man dazu geeignet ist, mit und für alte Menschen zu arbeiten, empfiehlt sie vor der Ausbildung in einem Altenpflegeheim „zu schnuppern“ und sich in einem Praktikum darüber klar zu werden, ob man’s kann oder nicht!

 

Examen bestanden!

Im Oktober 2014 hat Eva Schweikert ihr Examen als Altenpflegerin bestanden. Berufserfahrung sammeln ist ihr nächstes Ziel. Als Fachkraft im Seniorenzentrum Am Rosengarten hat sie dazu reichlich Gelegenheit.

Ob sie irgendwann einmal Wohnbereichs- oder Pflegedienstleiterin werden möchte? Im Moment kann sie sich das noch nicht vorstellen: „I glaub, i will lieber „am Mensch“ in der Pflege bleiben. Eine Wohnbereichsleitung ist mir zu organisatorisch.“