„Ich wollte beruflich weiterkommen, ohne den Kontakt zu den älteren Menschen zu verlieren.“

Ciprian Berzovan,
Wohnbereichsleiter im Philipp-Paulus-Heim
in Fellbach

Ein Freiwilliges Soziales Jahr bringt ihn zur Altenpflege

Ciprian Berzovan studierte in Rumänien Geschäftsverwaltung. 2004 zog er zu seiner Schwester nach Deutschland. Die vermittelte ihm ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einem Pflegeheim. Die Arbeit mit den älteren Menschen gefiel ihm besser als der geplante Bürojob. Er begann die Ausbildung zum Altenpfleger.

Nach einem Schnuppertag entscheidet er sich für’s Philipp-Paulus-Heim

Nach Examen und Umzug suchte Ciprian Berzovan wohnortnah einen neuen Arbeitsplatz. Zwei Seniorenzentren der EAH luden ihn zum „Schnuppern“ ein. Er entschied sich für das Fellbacher Haus. Hier schätzt er die familiäre Atmosphäre, den persönlichen Kontakt zu Heim- und Pflegedienstleiterin und das ausgewogene Verhältnis von Arbeit und Freizeit. „Zwei Wochenenden pro Monat habe ich frei. Wenn jemand ausfällt, springe ich schon mal zusätzlich ein. Dafür kann ich auch meinen Dienst tauschen, wenn ich etwas vorhabe.“

Nach 1,5 Jahren wurde er Wohnbereichsleiter

Als er erfuhr, dass es im Haus künftig Wohnbereichsleitungen geben sollte, bewarb er sich initiativ und hatte Erfolg. Seit 1,5 Jahren leitet er einen Wohnbereich. Die Weiterbildung zum Wohnbereichsleiter absolviert er berufsbegleitend. Die EAH übernimmt die Kosten und stellt ihn für den Blockunterricht frei.

Den Kontakt zu den älteren Menschen möchte ich nie verlieren. Deshalb finde ich meine Arbeit als Wohnbereichsleiter optimal für mich. Ich bin in der Pflege tätig und habe auch Verwaltungsaufgaben.

Sein Ziel: mehr Zeit für die Bewohner

Als Führungskraft legt er Wert auf gute Zusammenarbeit im Team. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen möchte er eine optimale Organisation erreichen, „so dass wir möglichst viel Zeit für die Bewohner haben.“

Irgendwann vielleicht noch studieren? 

Über die Karrierewege in der Pflege hat er sich informiert. An der Hochschule in Esslingen Pflegewissenschaft zu studieren wäre eine Möglichkeit. „Irgendwann in der Zukunft vielleicht“, meint er. „Im Moment bin ich mit meiner Position als Wohnbereichsleiter sehr zufrieden.“

Ich möchte den älteren Menschen, die ihr Leben gelebt haben, Anerkennung und Wertschätzung entgegenbringen.