„Ich bin ein Mensch, der die Herausforderung sucht und gerne Verantwortung hat.“

Monika Neu, Qualitätsbeauftragte im
Melanchthonhaus in Schwäbisch Gmünd
und im Seniorenzentrum Schmiden

Übers FSJ zum Beruf: „Weil ich jeden Tag gerne zur Arbeit ging.“

Nach dem Abitur wollte Monika Neu gerne etwas Praktisches tun. Sie bewarb sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr und erhielt ein Angebot in der Altenpflege. Sie sagte zu und erlebte „eine Zeit in der ich jeden Tag gerne zur Arbeit ging.“ Damit war für sie klar: Der nächste Schritt ist eine Ausbildung zur Altenpflegerin.

Nach der Ausbildung an die Hochschule: „Damit ich noch mehr gestalten kann.“

Der Wunsch, sich fachlich weiterzuentwickeln und noch mehr gestalten zu können, brachte sie auf die Idee, Pflegemanagement zu studieren. „Wie’s danach für mich weitergeht war offen“, erzählt sie. „Ich fand eine Führungsposition interessant, hätte mir aber auch eine Laufbahn als Pflegewissenschaftlerin vorstellen können.“

Als Studierende zur EAH: „Um die Arbeit einer Pflegedienstleiterin kennenzulernen.“

Wieder gab die praktische Erfahrung den Ausschlag: Im Praxissemester, das sie in der Altenwohnanlage am Lindenbachsee absolvierte, stellte sie fest: „Die Arbeit einer Pflegedienstleiterin liegt mir. Ich übernehme gerne Verantwortung und habe Freude daran, Pflege-Know-how weiterzugeben.“

Initiativbewerbung als Führungskraft: „Weil die EAH professionell und menschlich ist.“

Nach ihrem Praktikum arbeitete Monika Neu auf 400 € Basis als Assistentin der Heim- und Pflegedienstleiterin. Als sie erfuhr, dass die Evangelische Altenheimat die Trägerschaft für das Johannes-Brenz-Haus in Schwäbisch Gmünd übernimmt, signalisierte sie ihr Interesse. Noch während des Studiums stieg sie als stellvertretende Pflegedienstleiterin ein. Nach Studienabschluss wurde sie Pflegedienstleiterin im Johannes-Brenz-Haus.

Am meisten freut sie: „Dass es in ihren Teams inzwischen vor Ideen nur so sprudelt.“

Die gemeinsame Arbeit in Gruppen und Teams hat für sie einen hohen Stellenwert. “Ich stecke den Rahmen und stelle kurz vor, worum es geht. Die Ideen kommen von den Kolleginnen und Kollegen. Am Anfang war das Team eine solche Arbeitsweise nicht gewöhnt. Inzwischen sprudelt es nur so vor Ideen. Aus dem Nichts entsteht etwas, woran wir gar nicht gedacht haben.“

Ihr Ziel: „Familie und Beruf unter einen Hut bringen.“

Im Oktober 2013 wurde ihre Tochter geboren. Nach dem Mutterschutz ist Monika Neu zügig wieder eingestiegen, zunächst für ein paar Stunden. Bis 2017 hat sie eine Teilzeitstelle als Pflegedienstleiterin im Seniorenzentrum Melanchthonhaus gehabt. „Ich habe viel Offenheit und Entgegenkommen von meinen Vorgesetzten erfahren und konnte meine Arbeitszeit flexibel gestalten. Seit kurzem bin ich als Qualitätsbeauftragte für die Pflegequalität in zwei Häusern verantwortlich, was meiner Freude am übergreifenden Arbeiten entspricht. Es gelingt mir gut, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.“

Es war und ist für mich wichtig, dass ich einen Beruf finde, den ich gerne mache, in dem ich einen Sinn sehe und in dem ich mich als Person einbringen kann.